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Hindernisse

Civil War Field Fortifications Website - Obstructions

 
Hindernisse
 
Abatis

Abatis ( Baumsperre, Verhack)



Ein Abatis ist ein sorgfältig arrangiertes Gewirr von großen Ästen oder ganzen, gefällten Bäumen, die in eine Linie gelegt werden und mit den Spitzen zum Feind hin zeigen.

Kleinere Äste und Blätter werden entfernt und die übrigen Astenden werden angespitzt. Die Enden, die zu den eigenen Linien zeigen, können mit Erdreich bedeckt werden, in den Boden gesteckt werden, oder zusammengenagelt werden, um dem Feind die einfache Demontage des Verhacks beim Vorgehen zu erschweren. Da ein Verhack empfindlich gegen Artilleriefeuer ist, wird eine gut gemachte Anlage durch ein Glacis (Erdaufschüttung zur Feindseite hin) gedeckt, welche auch die vorzeitige Entdeckung verhindern soll. Eine Truppe, die über nicht aufgeklärtes Terrain angreift und plötzlich in eine verdeckte Abatis rennt, wird ihre Unaufmerksamkeit schnell bereuen.

Dies war vermutlich die zweit meist verbreitete Art von Hindernissen während des amerikanischen Bürgerkrieg.(Gräben waren die häufigsten Hindernisse). Es waren keine besonderen Fertigkeiten nötig,um einen Verhack zu bauen und das Material war billig, beinahe überall vorhanden und einfach zu bearbeiten.


Diese Hindernisse sind in der Literatur häufiger erwähnt, wie in der Realität erstellt, seit man jegliche gefällten Bäume,
oder auch Rodungen als Abatis bezeichnete.

  
  
 
 
 
 
 
 
 
 

Chevaux de Frise

Chevaux de frise (Spanischer Reiter, eigentlich Chevaux de frise, friesischer Reiter)


Spanische Reiter sind ein nützliches Hindernis auf Straßen oder zwischen Feldbefestigungen, wo es nicht möglich, ist permanente und unbewegliche Hindernisse zu errichten. Sie können auch dort eingesetzt werden, wo der Boden zu hart oder zu weich ist, um Palisaden zu errichten. Chevaux de frise können einen Kavallerieangriff aufhalten, sind aber kein sehr gutes Hindernis gegen Infanterie. Da der Aufbau Zeit, besondere Werkzeuge und ein gewisses Maß an handwerklichen Fähigkeiten benötigt, um die Löcher für die gekreuzten Stöcke (Lanzen genannt) zu bohren, wurden sie im allgemeinen nur verwendet, wenn die Armeen ausreichend Zeit und Arbeitskräfte zur Verfügung hatten, um ihre Feldbefestigungen zu bauen. Wie alle hölzernen

Befestigungen sind sie empfindlich gegen Artilleriebeschuss. Vermutlich ist der spanische Reiter das Urbild der Hindernisse im Bürgerkrieg. Sie waren sehr praktisch als bewegliche Hindernisse und wurden häufig während des Krieges gebraucht.

 

   
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
                                                                                                                                                                                                                                                                             
                                                                                                                          Translated in 2010 from Steve Hecker