Wir über uns



 



The German Mess

Wir sind ein Zusammenschluss von Darstellern der Lebendigen Geschichte, die sich zum Ziel gesetzt haben, den einfachen Unions-Infanteristen des Amerikanischen Bürgerkriegs 1861-65 so genau wie möglich darzustellen.

Bei den großen Reenactments in Europa und Amerika gliedern wir uns je nach Szenario ein, um mit befreundeten Reenactern einen größeren Verband darzustellen.

Uns selbst bezeichnen wir als “progressive Reenactor”. Das bedeutet, dass wir in Kleidung, Ausrüstung und Ausbildung so nahe wie möglich an das “Original” herankommen möchten und keine Zugeständnisse an Bequemlichkeit und Moderne machen (Ausnahmen sind Medikamente). Keine Sonnenbrillen, keine Einlegesohlen, keine Blasenpflaster und erst recht keine Filterzigaretten!
Daraus folgt beispielsweise, dass die Uniformen im korrektem Schnitt und mit authentischen Materialien und nach zeitgenössischer Herstellungsweise gefertigt sein müssen; dass wir nur am Mann tragen, was ein Soldat des Bürgerkrieges auf “Campaign” (= im Felde) auch getragen hätte; oder dass das Exerzierreglement bestmöglich einstudiert wird. Auch verläuft der Tagesablauf wie im damaligen US-Militär, vom Wecken bis zum Zapfenstreich. Allerdings verzichten wir auf verschimmeltes Essen und ähnlich gesundheitsgefährdende Aspekte des Lebens im Felde.

Die German Mess ist kein Haufen Militaristen – im Gegenteil! Die meisten Mitglieder sind sogar ehemalige Zivildienstleistende. Für uns steht der Kontakt zu anderen gleichgesinnten (auch konföderierten!) Gruppen, nicht zuletzt auch Geschichtsdarstellern aus ganz Europa und den Vereinigten Staaten, mit im Vordergrund. Was uns verbindet, ist das Interesse an der Geschichte - nicht nur an Schlachten und Generälen, sondern vor allem am Leben des einfachen Soldaten – nacherlebte Alltagsgeschichte eben.